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100% KI-FREE

Sich für Website, Blog & Social-Media beeindruckend perfekte Inhalte von KI generieren zu lassen, ist verführerisch und spart sehr viel Zeit. Aber wer werde ich, wenn ich meine Kommunikation von KI generieren lasse? 

Wir sind nicht auf der Welt, um schnell fertig zu werden, sondern um diese kleine Sache, namens "Leben" zu genießen und lebenswert zu gestalten. Wenn ich meine Tätigkeiten so gestalte, dass ich Sinn darin erlebe, ist sie erfüllend.

Wenn ich mir Zeit nehme herauszufinden und mitzuteilen, wie ich zu etwas stehe, begegne ich mir darin selbst. Auch wenn es anfangs Überwindung kostet, macht es mit jedem Mal mehr Spaß und ich lerne dazu. Wenn ich mir meinen Selbstausdruck aber von KI formulieren lasse, fühlt es sich eher wie Verstecken an. Als würde ich den echten Kontakt mit mir selbst vermeiden. 

Wie will ich Verbindung zu anderen aufbauen, wenn ich nicht mal selbst mit mir in Kontakt gehe und mir meinen Selbstausdruck von KI generieren lasse?
 

"Ich lasse mir von KI doch nicht ab­nehmen, was mir solchen Spaß macht!"
 

KI darf das Leben erleichtern, aber es nicht abnehmen.

Als Sparringpartner, der 'die richtigen' Fragen stellt, mich informiert und mir neue Perspektiven anbietet, ist KI für mich eine riesige Bereicherung, die ich fast täglich nutze. Aber sie ersetzt mich nicht. KI macht mein Leben leichter, kann es mir aber nicht abnehmen. Darum achte ich bewusst darauf, am Ende imnmer selbst zu entscheiden. 

Und meine Faustregel ist: Wenn jemand erwartet, dass ein Mensch geschrieben hat, dann schreibt auch ein Mensch.

Für mich heißt das:
- Keine KI-generierten E-Mails, 
- Keine KI-generierten Texte für Artikel,

die meinen Namen tragen.
 

Wen ziehe ich mit KI-generierten Inhalten an? 

Wenn ich KI meine Kommunikation erstellen lasse, z.B. für E-Mails, Social-Media oder meinen Blog, dann ist es schnell getan und das Ergebnis wirkt perfekt. Aber wen ziehe ich damit an?

Nach meiner Erfahrung zieht die Perfektion einer generierten KI-Fassade besonders Menschen an, die sich von dieser perfekten Fassade beeindrucken lassen. Das sind Menschen, die selber auch mit Perfektion nach außen hin glänzen wollen. Und die als Auftraggeber Perfektion von mir erwarten und menschlich eher unverbunden sind und unempathisch. Ihre überzogenen perfektionistische Ansprüche und Erwartungen kosten mich am Ende emotional mehr, als sie mir einbringen. 

Beim Selber-Schreiben, dem Finden stimmiger Formulierungen, finde ich oft erst heraus, wie ich selber - wirklich - zu einem Thema stehe, was ich dazu fühle und denke. Und die Perspektiven anderer, die ich bei der Recherche dazu finde, inspirieren mich meist zu neuen Erkenntnissen. Wenn ich meine Inhalte aber generieren lasse...

Wenn ich klar zu mir stehe und authentisch sichtbar mache, wofür ich wirklich stehe, ziehe ich Menschen an, die zu mir und meinem Angebot passen. Die empfehlen mich am Ende gerne weiter, weil sie genau das bekommen, was sie erwartet haben.
 

Selbst-Schreiben

Wenn ich meine Texte selber schreibe, bin ich jedes Mal überrascht, wie viel Spaß es mir am Ende macht. Es tut mir langfristig gut, weil es mich erfüllter und selbstbewusster macht - und weil es mein Selbstvertrauen nachhaltig stärkt.

Dies alles zahlt auf mein Selbst-Wertgefühl ein. Es lässt mich als jemanden erleben, der sich selbst ehrlich begegnen, in Worte fassen und sich verständlich mitteilen kann. Einfach jemand, der "Ok" ist. 

 

KI reduziert Selbstvertrauen - OpenAI Studie

Eine 2025 im Schweizer "IT Magazine" veröffentlichte Studie, an der Forschende von OpenAI und dem MIT Media Lab beteiligt waren, kam zu dem Schluss, dass eine intensive und anhaltende KI-Nutzung das Selbstvertrauen der Nutzer nachhaltig reduzieren kann: Intensive KI-Nutzung reduziert Selbstvertrauen

"Nur ein Mensch, der Selbstvertrauen hat, kann das Vertrauen anderer erwerben."


- Vera Birkenbihl 

Perfektion ohne Authentizität 

Perfekte KI-Texte und Bilder beeindrucken, aber ohne Authentizität wirken sie abweisend und austauschbar. Oberflächlich. Menschen sehnen sich nach Echtheit. Sie möchten die Person, die hinter Texten und Bildern steht, spüren können. Athentizität verbindet uns. Das Unperfekte, Fehlerhafte ist oft das, was uns persönlich ausmacht. Wir können uns daran reiben, oder uns davon berühren und ispirieren lassen. 

Diese Echtheit herzustellen und sich stimmig zu formulieren, ist nicht leicht. Uns ist oft nicht bewusst, was uns unverwechselbar macht.

Wenn ich herausfinden will, wie ich zu etwas oder jemandem stehe, was es mir persönlich bedeutet, dann verwende ich gern die "KaWa©" Methode von Vera Birkenbihl:


Selbstbewusstsein durch KaWa© 

Wenn du herausfinden willst, wie du wirklich zu einem bestimmten Thema, einem Auftrag, oder einer Person stehst, probiere die Kawa©-Methode von Vera Birkenbihl aus. Sie ermöglicht es, dir Unbewusstes bewusst zu machen, um es reflektieren zu können.

KaWa© ist freie Assoziation zu den einzelnen Buchstaben eines bestimmten Begriffs. 
 

Praktische Anleitung in 3 Schritten:

 Finde einen Begriff, der beschreibt, worum es geht.    
> Das Thema, ein Auftragsname, der Name einer Person... (z.B.: "Künstliche Intelligenz", aber nicht "KI", denn mehr Buchstaben geben mehr Hinweise!)

 Schreibe den Begriff quer auf ein Blatt Papier.  
> Je größer, desto besser, mit deutlichem Abstand zwischen den einzelnen Buchstaben.

 Notiere auf dem Blatt, zu jedem einzelnen Buchstaben ein Wort mit dem gleichen Anfangsbuchstaben.  
> Sei offen dafür, dich von dem Ergebnis überraschen zu lassen und schreib am Besten das Wort auf, was dir als aller Erstes einfällt - ohne lang darüber nachzudenken. Zeichne dann eine Verbindungslinie zu dem zugehörigen Buchstaben. 

Das Ergbnis bietet dir ein klares Feedback, wie du zu dem Thema, Auftrag, oder der Person stehst und was du damit verbindest. Du kannst daraus ableiten, was dir dabei besonders wichtig ist, welche Erwartungen du hast und wie es dir allgemein damit geht. Das ist ein guter Anfang, um deine Einstellung dazu anzuerkennen und sie bewusst zu reflektieren.

 

KAWA

 

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